Lebenszeichen
„Es ist gut, den Glauben zu bewahren,
dass alles viel Wunderbarer ist,
als man fassen kann,
denn das ist die Wahrheit.“

Es ist mitten in der Nacht, ich sitz hier an Lauras Laptop und schrieb mal wieder einen Blogeintrag…
Und dieses Zitat ist mir am dritten Advent ins Auge gestochen, weil es da auf dem schönen Kalender von einer lieben Freundin stand : )
Und eben dieser Spruch hat mich angeregt über meine Zeit hier nachzudenken und ich möchte das mit euch teilen und erklären, warum hier alles so wertvoll für mich ist.

Ich kann das alles was hier tagein tagaus passiert wirklich nicht fassen, und ich finde es schon einfach nur super und wunderbar, aber dieser Spruch sagt ja, dass es quasi NOCH wunderbarer sein muss, weil man es ja eben nicht fassen kann.

Meine Arbeit in der Schule, mit den 44 Mädchen aus der ersten Klasse, macht einfach so viel Spaß, erfüllt ganz und gibt so viel… WUNDERBAR!
Das Leben hier, die neuen Eindrücke, andere Menschen, Freunde, liebe Schwestern, meine Lehrerin Marcela und meine Adoptiv-Familie Barriga Saez… WUNDERBAR!

Die Möglichkeiten die ich hier habe das Land kennenzulernen (die meisten Chilenen haben noch nicht so viel von ihrem Land gesehen wie ich bis jetzt) die Reisen, Naturschauspiele, Landschaften… WUNDERBAR!
Saltos de Petrohue
Die Sprache, Salsa, Bachata, das Essen z.B. pastel de choclo und completos :D– und einfach die kleinen Aufmerksamkeiten mit denen wir verwöhnt werden… WUNDERBAR!


…das alles sollte zeigen wie wunderbar es wirklich ist…




kraft am 16.Dez 11  |  Permalink
Grüße
Hallo Franzi,
wunderbare Gedanken, die Du schreibst. Ich denke, Du hast Recht, es gibt viel Wunderbares, was wir oft gar nicht erfassen können. Natürlich gibt es neben den Sonnen- auch die Schattenseiten. Das ist nun mal so.
Wir haben uns über Deine Grüße im PGR gefreut.

Hast Du mitbekommen, dass Dich die Diözese unterstützt. Vielleicht kannst Du ja mal eine kurze Bestätigung schreiben, wenn die Zuwendung angekommen ist.

Ich wünsche Dir eine schöne Adventszeit. Sicher nicht einfach, bei großer Hitze an Weihnachten zu denken. Ich habe das mal vor vielen Jahren erlebt, als ich am 15. Dezember 1979 zur Priesterweihe eines Freundes in der Dominikanischen Republik war. Bei 30° im Schatten Weihnachtslieder aus dem Radio: Fremd!

Dir nun herzliche Grüße und ein schönes Weihnachtsfest!
Franz Kraft, Pfr.